Liebe Freundinnen und Freunde der GeoRallye,

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+ + + Geführte Wanderungen anläßlich des Tag des Geotops • 17. September 2017 in der Gemeinde Wachtberg “ Reise in die Erdgeschichte: Drei Geologische Highlights des Drachenfelser Ländchens“ Rodderberg ● Kiesgrube Gimmersdorf ● Tongrube Adendorf ● Anmeldung bei der Gemeinde Wachtberg ist unbedingt erforderlich!
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Die letzte Georallye des Veranstalters „Steinmann-Institut für Geologie, Mineralogie und Paläontologie, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn“ fand  am 13. Juli 2014, im Siebengebirge statt. Informationen finden Sie hier:  georallye.uni-bonn.de


Unabhängig von der Veranstaltung „GeoRallye“ des Steinmann-Institutes biete ich wieder in diesem Jahr eine Reihe verschiedener Exkursionen, Vorträge und Seminare zur regionalen Geologie an. Schwerpunkt werden Ausflüge zur Erd- und Klimageschichte, zur Umwelt- und Kulturgeologie sein. Selbstverständlich wird auch die Archäologie berührt.  Die Veranstaltungen im letzten Jahr erfreuten sich eines großen ermutigenden Zuspruchs.

Die allgemeinverständliche Vermittlung geologischer Zusammenhänge im Schnittpunkt der Naturwissenschaften ist mir sehr wichtig. Bewegung, Begreifen und mit Freude Neues erfahren. Ich freue mich auf ein Wiedersehen und Kennenlernen. Draußen in der Natur.

Zum ersten Mal habe ich das große Vergnügen im Rahmen des Tag des Geotops 2017 mit meinen Kollegen Dr. Stefan Thomas und Dr. Sven Oliver Franz eine gemeinsame Veranstaltung durchzuführen. Der Veranstalter ist der geologische Dienst NRW und die Gemeinde Wachtberg.

Mit besten Grüßen aus Buschhoven

Klaus-Frank Simon

Der Autor dieses Blogs:
Klaus-Frank Simon, Diplom-Geologe BDG
Co-Herausgeber und Co-Autor von:
„GeoRallye – Spurensuche zur Erdgeschichte. Eifel, Bonn und Umgebung.“


Aktuelle Veranstaltungen  2017

Tag des Geotops am  Sonntag, den 17. September 2017

Reise in die Erdgeschichte: Drei Geologische Highlights des Drachenfelser Ländchens
Rodderberg ● Kiesgrube Gimmersdorf ● Tongrube Adendorf
Veranstalter ist die  Gemeinde Wachtberg in Koordination mit dem Geologischen Dienst NRW. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich! Die Kontaktdaten finden Sie unten.

Anlässlich des Tag des Geotops veranstaltet die Gemeinde Wachtberg drei geführte Ausflüge zu den herausragenden geologischen Aufschlüssen Wachtbergs.
Aufgrund verschiedener Anforderungen an Landschaftsschutz und Sicherheitsbestimmungen ist die Teilnehmeranzahl auf 25 Personen begrenzt. Die Führungen in den Aufschlüssen dauern ca. 1,5 Stunden und beginnen jeweils eine halbe Stunde versetzt, so dass Sie an diesem Tag alle drei Aufschlüsse besichtigen können. Ein Pkw oder eine Mitfahrgelegenheit ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich! Die Kontaktdaten finden Sie unten.

Der Rodderberg – ein vorwitziger Vulkan!
Führung: Geologieoberrat a.D. Dipl.-Geologe Klaus-Frank Simon
Vulkane gibt es in der Eifel viele. Dieser ist jedoch ganz besonders. Ein perfekter Krater hoch über dem Rhein. Frech sitzt er dem Siebengebirge gegenüber, dem vulkanischen Greis aus der Tertiärzeit.
Wieso eigentlich Eifel? Na ja, geographisch nicht wirklich, aber geologisch auf alle Fälle; denn der eiszeitliche Osteifeler Vulkanismus „wagte“ sich hier vor ca. 500.00 bis 300.000 Jahren mit Eruptionen und Basaltintrusionen weit nach Norden.
Die Aufschlüsse im Rodderberg, heute ein Naturschutzgebiet mit bemerkenswerter Flora und Fauna, zeigen in einmaliger Weise die Geschichte eines eiszeitzeitlichen Vulkans. Klimageschichte pur. Auf unserem 1,5 stündigen Spaziergang tauchen wir in die extreme Welt der vergangenen Zeiträume von Warm- und Kaltzeiten.
Beginn: 9.30 Uhr
Treffpunkt: am Rodderberg, Parkplatz vor der Einfahrt zum Broichhof in Wachtberg-Niederbachem
Ende: 11.00 Uhr
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich! Die Kontaktdaten finden Sie unten.

Die Kiesgrube Gimmersdorf – alles Kies oder was?
Führung: Diplom-Geologe Dr. Stefan Thomas
Die Kiesgrube Gimmersdorf ermöglicht einen hervorragenden Einblick in die Schichten der jüngeren Hauptterrasse. In der Umgebung des linksrheinischen Bonn ist die Hauptterrasse landschaftlich gut als „Hochebene“ des Kottenforstes erkennbar. Sande, Kiese und Blockwerk wurden vom Rhein als arktischer Breitbettfluss vor ca. 790.000 bis 580.000 Jahren in einer Kaltzeit des jüngeren Cromer-Komplex aufgeschottert. Lößablagerungen aus der der letzten Kaltzeit bedecken diese und stellen das Ausgangsgestein fruchtbarer Braunerden. Die Führung in der Kiesgrube führt ca. 1,5 Stunden in die Welt einer Kaltzeit die u.a. von Mammut und Wollnashorn durchstreift wurde.
Beginn: 11.30 Uhr
Treffpunkt: an der Kiesgrube in Wachtberg-Gimmersdorf, Zuwegung über den Wittfelder Hof
Ende: 13.00 Uhr
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich! Die Kontaktdaten finden Sie unten.

Die Tongrube Adendorf ein immergrüner Lorbeerwald im Rheinland?
Führung: Diplom-Geologe Dr. Sven Oliver Franz
Das Töpferdorf Adendorf hat seinen Ursprung und Blüte den in der Umgebung anstehenden Vorkommen reiner Tone zu verdanken. Der heutige Tagebau „Erhard“ der Sibelco Deutschland GmbH im Süden von Adendorf ist jedoch nicht nur wirtschaftlich für die Keramikindustrie von Bedeutung. Zwischen den Tonlagern aus der Miozänzeit vor ca. 15 bis 18 Mio. Jahren sind in Sandlinsen und Braunkohleflözen sehr gut erhaltene Pflanzenfossilien zu finden, die für die Rekonstruktion des Klimas im rheinischen Jungtertiär von Bedeutung sind. Zur damaligen Zeit verband ein weit mäandrierender Fluss sumpfige Senken und Seen. An den Ufern gedieh in einem feuchten und warm-gemäßigten Klima u.a. ein üppiger immergrüner Lorbeermischwald. Die Führung durch den Tagebau vermittelt Einblicke in die damalige Landschaft, die Herkunft und die Ablagerungsbedingungen der Sedimente.
Beginn: 13.30 Uhr
Treffpunkt : am Eingang zur Tongrube Erhard, Sibelco Deutschland GmbH, Grubenstraße, 53343 Wachtberg-Adendorf
Ende: 15.00 Uhr

Wappen-Gemeinde-Wachtberg
Anmeldungen ab 28.08.2017 im Rathaus der Gemeinde Wachtberg
bei Frau Kamradt, Rathausstraße 34, 53343 Wachtberg-Berkum, Tel.: 0228/9544-153 oder per Mail: melanie.kamradt@wachtberg.de

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt!


Bedingungen für angepasstes Schuhwerk: Straßen, befestigte und unbefestigte Wald- und Wirtschaftswege, Kiesg- und Tongrube. Je nach Witterungslage sind Gummistiefel für die Kies-und Tongrube SEHR SEHR nützlich!

Teilnehmerbeitrag: kostenfrei!

Dilogoe Veranstaltung ist  kostenfrei, es steht jedem Teilnehmer anheim dem jeweiligen Exkursionsleiter einen Spendenbeitrag  vor Ort in die Hand zu geben. Die eingesammelten Beträge werden als Sammelspende dem Weißen Ring e. V. (Außenstelle Bonn) überreicht!

 

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